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Tauchen am Fernsteinsee und Samaranger See

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Tauchen am Fernsteinsee und Samaranger See

Das Wichtigste vorab

Tauchen am Fernsteinsee und Samaranger See, beide im Privatbesitz, ist nur mit Sondergenehmigung (im Hotel zu beantragen) erlaubt. Aufgrund des sensiblen Ökosystems und dem Erhalt des unsagbar klaren Wassers ist das Tauchen nur für erfahrene Taucher zugelassen. Gefordert werden lt. neuester Aushänge mindestens 80 Tauchgänge. Es herrscht ausserdem Ausbildungsverbot. Im Samaranger See ist die Anzahl der Taucher, die sich gleichzeitig im Wasser befinden dürfen, auf 4 Taucher limitiert. Es gibt daher einen Tauch-Zeitplan zum Eintragen, der im Hotel an der Rezeption aufliegt. Grundberührung ist strikt zu vermeiden. Die Wassertemperatur liegt zwischen 4-7 °C. -- Im Sommer.

Anreise

Die Anreise zum Fernsteinsee aus nördlicher Richtung erfolgt über den 1210m ü.A. gelegenen Fernpass (Strassenkarte siehe OpenStreetMap).Gerade an sonnigen Sommerwochenenden gleicht die B179 einer modernen Karawanenstrasse, auf der sich vor allem Motorradfahrer aber auch manche PKW-Ritter mit teils halsbrecherischen Überholmanövern um ein paar Plätze nach vorne zu arbeiten versuchen. - Einfach genussvoll zurücklehnen, die Klimaanlage nochmal nachjustieren und entspannt die grandiose Landschaft mit Blick auf die Zugspitze geniessen.

Die Zufahrt zum Hotel, Kompressorraum und den Tauchplätzen ist - wenn man das erste Mal anreist - trickreich zu finden. Fährt man von Fernpass "downhill" und erreicht man das Schlosshotel Fernsteinsee, dann geht es direkt am Hotel rechts in eine sehr schmale, abfallende Einfahrt, die man leicht mit einem Fussweg verwechseln kann. Zirka 50 Meter weiter unten befindet sich ein Parkplatz für Gäste und rechter Hand das Kompressorhäuschen mit Trockenraum.

 

Unterkunft und Verpflegung

Das Schlosshotel Fernsteinsee bietet Hotelzimmer im 'neuen' Gebäude unter dem Schlossgemäuer und 'Suiten' im modernisierten Schloss an. Wir waren im alten Gemäuer untergebracht und haben die Atmosphäre wirklich genossen. Wirklich heftig ist allerdings der Aufstieg vom Hotel zu den obersten Suiten im Schloss. Geschätzte 13 Stockwerke - gefühlte 20 Etagen - sind zu Fuss zu bewältigen. -- Und das jedes Mal, sobald man "mal eben kurz mal noch ins Zimmer" muss. Die Suiten sind de facto Appartments, komplett eingerichtet mit kleiner Küchenzeile. Bad (mit Whirlpool-funktion in manchen Suiten) und grosszügigem Doppelbett.

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Unbedingt zu empfehlen sind die Paket-Angebote, die Halbpension beinhalten. In der Früh erwartet einem ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Am Abend gibt es in der Regel die Gänge für Salat und meist auch Vorspeise vom Buffet. Den Hauptgang kann man wählen, ebenso die Desserts. Zur Qualität der Verpflegung: Alles ausgezeichnet.

Fazit: Tolles Hotel! Halbpensions-Pakete unbedingt zu empfehlen!

 

Der Fernsteinsee

Da wir das Glück hatten, für alle Tauchgänge den Samanranger See gebucht zu haben, nehmen wir uns den Fernsteinsee für unsere nächste Exkursion an diesen aussergewöhnlichen Ort vor.

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Der Samaranger See

Kristallklar, Sicht fast bis zum anderen Ufer - und im Sommer immerhin heisse 7 Grad "warm". Taucherherz was willst Du mehr? Der Einstieg ist bei der Grösse des Sees nicht zu übersehen. Es gibt ausreichend Parkplätze und neben dem Parkplatz auch eine kleine offene Hütte zum umziehen oder unterstellen bei Regen.

Achtung auf die Kühe! Bei unserem Aufenthalt war die Weide (=Liegewiese am See) bekuht. Die drolligen grauen Vierbeiner zeigen wenig Respekt und finden Tauchzeug mindestens genauso interessant wie die Almkräuter. Da wird schon mal an einem T-Shirt oder Regulator geknabbert. Auch hupende Autos lasses die milchenden Zeitgenossen kalt. Einzig aussteigen und kräftiges Wegschieben vom Zufahrtsweg half. Sehr zur Freude der Mitfahrer riecht man dann natürlich auch entsprechend nach Kuh.

 

Foto-Impressionen

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Aufgrund der doch schon beachtlichen Höhenlage ist es unerlässlich die Verfahren zum Tauchen in grosser Höhe zu beachten

Fazit: Bei schonem Wetter ein traumhafter Tauchplatz für Kaltwasser-Fans. Auch Warmwasser-Tauchern ist - gut eingepackt - dieser See zu empfehlen, da die unglaublichen Sichtweiten locker mit den Tauchplätzen im Roten Meer mithalten können. Bei Schlechtwetter kann das fehlende Temperaturgefälle zwischen Luft und Wasser jedoch schon mal auf die Stimmung schlagen. 5-Sterne.

Aktualisiert ( Sonntag, den 08. August 2010 um 19:32 Uhr )
 

Pintuyan Beach Resort, Southern Leyte, Philippinen

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Urlaub und Tauchen im Pintuyan Beach Resort

Individual-Urlaub pur!

Wir hatten die Chance im neu eröffneten "Pintuyan Beach Resort" auf der Insel Southern Leyte als erste reguläre Gäste des Resorts drei Wochen Urlaub zu machen. Es war genial! Ein totales Kontrastprogramm zu den Massen-Pauschalreisen und Bettenburgen, wie sie sich viele Taucher Jahr für Jahr in anderen Destinationen antun.

Am Flughafen Cebu wurden wir von Ralf Jockel, dem Resort- und Basisleiter persönlich abgeholt. Mit der Fähre ging es dann nach Ormoc und von dort weiter mit dem Resort-Jeep in gut dreieinhalb Stunden nach Pintuyan. Da wir die Anreise ohne stop-over in Hongkong geplant hatten, waren wir am Abend entsprechend platt. Das nächste Mal fliegen wir wahrscheinlich über Manila nach Tacloban, was in Summe etwas schneller ist.

Das Resort und die integrierte Tauchbasis liegen direkt am ausgedehnten Kieselstrand. Es bietet vier zweckmässig und sauber eingerichtete Einzelbungalows im lokalen Bambus-Stil – ausgestattet sogar mit Klimaanlage. Strom gibt es aus Steckdosen deutscher Norm mit einer Spannung von 220V. Auch aufs Handy muss niemand verzichten. Die GSM-Abdeckung für Gespräche ist gut.

Die Anlage ist geprägt durch den am Strand vorherrschenden Kiesel. Palmen und neu angelegte tropische Pflanzen, die vom Gärtner täglich gepflegt werden setzen grüne Akzente. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist die "Mückenbelastung", die auf anderen Inseln und Resorts auf den Philippinen schon mal sehr lästig werden kann. Im Pintuyan gab es vergleichsweise wenige dieser Plagegeister.

Das zentrale Gebäude ist das Restaurant, das durch seine offene, weiträumige Anlage mit grosser Terasse und imposanter Holzdachkonstruktion beeindruckt. Am Abend genossen wir beim chill-out mit Cocktails dort wunderschöne Sonnenuntergänge unter Palmen mit Blick aufs Meer. Ein tiefer Pool zum Abkühlen und zur Tauchausbildung ist ebenfalls vorhanden. Abends verirrte sich der eine oder andere Frosch dorthin und ergänzte die tropische Geräuschkulisse durch sein Liebesquaken.

Aktualisiert ( Sonntag, den 11. Juli 2010 um 19:48 Uhr ) Weiterlesen...
 

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Aktualisiert ( Sonntag, den 10. Januar 2010 um 21:42 Uhr )
 

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